Atelier 3A
Künstlerporträt 2/90


Klaus GROH
"Exclusiv", Collage, 1987
(im Besitz von 3A)


Klaus Groh, e-mail:
kGROH@bigfoot.com


Landscape(s), 1997


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Klaus GROH


Geboren 1936 in Nysa (heute Polen),
lebt und arbeitet in Edewecht / Klein-Scharrel (BRD),
Gründer der International Artists’ cooperation (IAC)
Gründer des Dada Research Centers Edewecht,
Gründer der Audio Art Gallery Edewecht,
Gründer des Micro Hall Art Centers,
Leiter der Kleinkunstbühne LITERATURIUM;
seit 1960 Ausstellungen, Lesungen, Performances, Installationen sowie visuelle und konkrete Poesie
7. Bis 28. Februar 1990, ATELIER 3A, Eröffnung: Prof. F.M.Wirth
seit 1986 jährlich Beteiligungen an Biennalen, Triennalen im In- und Ausland.

Zu Arbeiten von Klaus Groh:
„Wenn man den Inhalt von Schubladen umstürzt, die seit zu langer Zeit geschlossen geblieben sind, wenn man durch verbrauchte Gegenstände die aufeinanderfolgenden Etappen einer zu direkt erlebten Vergangenheit aufzählt, bekommt man, wie man weiß, ein Unbehagen und Verlegenheitsgefühl; nur durch einen erstklassigen Kitsch, der die Verlegenheit als Mythos darstellt, in dem die Gegenwart sich spiegelt und von dem sie falsche und ideologische Rechtfertigung zieht, kann man den Ballast des Schon-Gesehenen, des Schon-Gebrauchten, de Schon-Erlebten wieder benutzen, als Trend, als Lebensweise, als kulturelles und soziales „ZEICHEN".
Völlig vernichtet haben der geschichtliche DADAISMUS und der neueste DADAISMUS von Klaus Groh dagegen sowohl den allgemeinen Mythos der „geschichtlichen" Vergangenheit, mit dem Anspruch, einen unbestreitbaren Maßstab für die Gegenwart zu geben, als auch den individuellen, tröstenden Mythos des „Eigen-Erlebten".
Klaus Groh ist sich der heutigen Lage der „Sachlichkeit" in der Gleichzeitigkeit ganz bewußt. So nimmt er den gewöhnlichen Produktions- und Benutzungskontext seiner Gegenstände, indem er jedoch sorgfältig vermeidet, im Gegensatz zu Duchamp, sie in eine weiteres bedeutungsvolles System einzufügen, ins System der tradierten Kunst. An dieser Stelle hält Groh bewußt an."   (Ferrara, 1983, Massimo Cavallina)
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„Klaus GROH performs his collages just as he collages his performances. Images are fixed in the instant of action and action vanishes in the instant."
Paris 1983, Pierre Restany
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„Klaus GROH’s collages are ot only beautifull composed and articulated but they dance easily, back and forth, from subtile color plays to notions of, an the one hand, eroti fantasies, and on the other, lyrically romantic gestures. The 3-D pieces are equally effective, not only aesthetically but in their engaging social commentary.
Mount Berry / Georgia, USA 1983, Tommy Mew
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„The use of magazines photographs in the Klaus GROH’s collages can call to NEW DADA works, but his assembling process is beyond the „ART", for a new creative world." Pescara/Italien 1983 , Ubaldo Giacomucci